Osaka • Das weiße Schloß

Die Burg von Osaka ist zwar berühmt, aber sie ist auch mehrfach wieder aufgebaut worden, nachdem Kriege, Brände und ein Blitzschlag ihr zusetzten. Heute beherbergt das Gebäude ein Museum, das sich der Geschichte der Burg und dem Wirken ihres Erbauers Toyotomi Hideyoshis widmet. Ganz oben auf der achten Etage thront eine Aussichtsplattform.
Die Burg kann man durch einen Fußmarsch »erobern«. Eine Ubahnstation befindet sich unterhalb der Burg in einem großen Park mit Springbrunnen, alten Baumbeständen und breiten Wegen. Gut ausgeschildert wird man durch Treppen hinauf zur Burg geleitet, vor deren mächtigen Tor sich neben Schulklassen die Touristen- und Kindergartengruppen, stapeln, bis die Reiseleiter Fähnchen schwenkend ihre Gruppen in die Burg führen.
Oben im Baum bestandenen Hof präsentiert sich die Burg mit ihren von außen sichtbaren fünf Stockwerken wie die Samuraiversion eines Hochhauses.

Ein außen angebrachter Aufzug trübt zwar den historischen Genuss, aber er ermöglicht auch Behinderten in die Burg zu gelangen.
Der Spaziergang geht weiter, entlang der mächtigen Burgmauern, an massiven Steinquadern entlang und auf breiten Treppenstufen hinunter zur Gokurakubashi-Brücke. »Gokura« ist laut dem Schild an der Brücke ein buddhistischer Begriff, der »Welt des Friedens« bedeutet und sich auf den Hongan-ji Tempel bezieht, der hier stand, bevor Hideyoshi die Burg baute.
Auf dem Weg zurück zur Ubahnstation suche ich noch ein Toilettenhäuschen im Park auf und stoße auf ein Schild, das durch seine Einfachheit und gleichzeitigen Effizienz besticht.  🙂

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s